WM 1966
WELTMEISTER 1966 ENGLAND
Die 8. Fußball-Weltmeisterschaft wurde vom 11. bis zum 30. Juli 1966 in England ausgetragen.
Diese Weltmeisterschaft wird insbesondere aus deutscher Sicht für immer unvergessen bleiben, da im Endspiel zwischen England und Deutschland das legendäre Wembley-Tor fiel - eines der umstrittensten und gleichzeitig berühmtesten Tore der WM-Geschichte. Damit war die Vorentscheidung für Englands ersten und bisher einzigen Titelgewinn bei einem großen Endturnier gefallen.
Der Portugiese Eusébio wurde mit neun Toren Torschützenkönig und führte die portugiesische Nationalmannschaft bei ihrer ersten WM-Teilnahme auf den dritten Rang.
Das Finale der WM 1966 zwischen England und der Bundesrepublik Deutschland begann furios. Bereits nach 20 Minuten stand es durch Tore von Helmut Haller (13.) und Geoff Hurst (18.) 1:1. Zwölf Minuten vor Ende der regulären
Spielzeit konnten die Engländer durch Martin Peters in Führung gehen, doch dem deutschen Verteidiger Wolfgang Weber gelang in der Nachspielzeit noch der Ausgleich.In der 101. Minute fiel das legendäre Wembley-Tor. Hurst schoss den Ball an die Unterkante der Latte, der von dort senkrecht nach unten prallte, bevor er von Weber ins Toraus geköpft wurde. Der Schweizer Schiedsrichter Gottfried Dienst entschied nach Rücksprache mit Linienrichter Tofik Bachramow auf Tor. Hurst erhöhte in der Schlussminute der zweiten Halbzeit der Verlängerung noch auf 4:2. Und auch dieser Treffer war irregulär, da sich bereits Zuschauer auf dem Spielfeld befanden.
England war damit zum ersten und bislang einzigen Mal Fußball-Weltmeister.

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